
Stimmen, die bewegen: Die Finalist:innen 2026!
Hunderte Jugendliche haben in den vergangenen Monaten gezeigt, dass Mehrsprachigkeit eine Brücke, ein Werkzeug für Veränderung und Ausdruck gelebter Vielfalt zugleich ist. Zehn von ihnen haben sich schließlich durchgesetzt und ihren Platz im großen Finale gesichert. Sie vertreten ihre Bundesländer sowie Südtirol, bringen vielfältige sprachliche Hintergründe mit und sie verbindet eines: der Mut, ihre Stimme zu erheben.
Bühne frei für das Finale im Wiener Rathaus
Für unsere Finalist:innen geht die Reise nun in die entscheidende Phase. Am 17. April 2026 wird der Festsaal des Wiener Rathauses zum Schauplatz starker Botschaften. Dort werden die besten Redner:innen des Landes die Fachjury mit ihren Auftritten überzeugen.
In ihren Reden greifen sie Themen auf, die bewegen und zum Nachdenken anregen. Persönliche Geschichten treffen auf gesellschaftliche Fragen, unterschiedliche Perspektiven auf gemeinsame Herausforderungen.
Unter dem Vorsitz von Ali Mahlodji entscheiden Armin Wolf, Ani Gülgün-Mayr, Hebah Nigm und Amra Deisenhammer, wer den Titel „Sieger:in von SAG’S MULTI reloaded 2026“ mit nach Hause nimmt.
Zehn Stimmen für das große Finale
Ein Blick auf die Stimmen von THE FINAL 9+.

Yazan Fran | Finalist aus Wien
Wettbewerbssprachen: Arabisch (Erstsprache) und Deutsch
19 Jahre alt
Kaufmännische Schulen des BFI Wien
„Nicht jeder, der es nicht schafft, hat zu wenig getan.“

Gabriella Cseke | Finalistin aus dem Burgenland
Wettbewerbssprachen: Ungarisch (Erstsprache) und Deutsch
18 Jahre alt
Zweisprachiges BG Oberwart
„Es geht nicht darum, wie wir sprechen, sondern dass wir gehört werden.“

Noufa Al Arab | Finalistin aus Tirol
Wettbewerbssprachen: Englisch und Deutsch
18 Jahre alt
Abendschule HAK HAS Wörgl
„Ein Menschenleben ist nicht weniger Wert, nur weil es nicht unseres ist.“

Florian Gutmann | Finalist aus Südtirol
Wettbewerbssprachen: Latein und Deutsch
18 Jahre alt
Sozialwissenschaftliches, Sprachen- und Kunstgymnasium Meran
„KI oder Sokrates: Was wollen wir?”

Laura Ischepp | Finalistin aus Vorarlberg
Wettbewerbssprachen: Englisch und Deutsch
15 Jahre alt
Collegium Bernardi Mehrerau
„Die Passivität, die unsere Demokratie erstickt – wie Wahlfaulheit uns alle betrifft.“

Isabella Bustamante García | Finalistin aus Salzburg
Wettbewerbssprachen: Spanisch (Erstsprache) und Deutsch
17 Jahre alt
BORG Mittersill
„Echtes Zuhören statt Vorurteile schafft ein ‚Wir‘ groß genug für alle.“

Kamal Multani | Finalist aus Oberösterreich
Wettbewerbssprachen: Punjabi (Erstsprache) und Deutsch
17 Jahre alt
BRG Steyr Michaelerplatz
„Anderssein ist kein Hindernis, sondern ein Wegweiser zum wahren Selbst.“

Oleksandra Bratko | Finalistin aus Kärnten
Wettbewerbssprachen: Italienisch und Deutsch
17 Jahre alt
BG/BRG Ingeborg Bachmann
„Vielleicht bin ich keine Blume ohne Wurzeln – vielleicht bin ich eine, die gelernt hat, überall zu blühen“

Anastasija Regojevic | Finalistin aus der Steiermark
Wettbewerbssprachen: Serbisch (Erstsprache) und Deutsch
16 Jahre alt
BRG Leibnitz
"Mehrsprachigkeit ist ein Zeichen dafür, dass wir mehr sind. Mehr Stimmen, mehr Welten, mehr Verbindungen.“

Khalaf Dli | Finalist aus Niederösterreich
Wettbewerbssprachen: Arabisch und Deutsch
17 Jahre alt
BHAK Korneuburg
„Siehst du mich – oder nur das, was du über mich denkst?“